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Was man genau unter Link cloaking versteht und wie es richtig suchmaschinenfreundlich gemacht wird erfahren Sie in diesem Bericht:Unter dem cloaken von Links versteht man den Einsatz von Verfahren oder Tools, die Partnerprogramm Links so tarnen und verschleiern sollen, dass diese als solche auf den ersten Blick nicht erkennbar sind. Hierfür unterscheidet man zwischen serverseitigen und browserseitigen Lösungen. Zu diesem Zweck kommen Skriptsprachen wie Javascript und PHP oder Techniken wie Frame Redirect, Meta Refresh oder .htaccess Redirect zur Anwendung.
Auch wenn bei allen Möglichkeiten als Ergebnis eine Url Weiterleitung ausgelost wird so erscheint im Allgemeinen eine serverseitige Lösung als die bessere und vor allem sicherere Methode.
Um die Anwendung solcher Methoden zu vereinfachen kommen als Werkzeuge sogenannte Link Cloaker, das sind speziell dafür entwickelte Programme, zum Einsatz. In der Linksektion „Unverzichtbare Software“ werden einige davon aufgelistet und zum Vergleich näher beschrieben.
Nun dafür gibt es mehrere Gründe:
Hier spielen drei Faktoren eine entscheidende Rolle.
Ein Partnerlink oder Affiliate Link ist in der Regel leicht zu erkennen. Er besteht in 90 % aller Fälle aus 2 Teilen. Dem eigentlichen Link, der umgeleitet über ein Partnernetwerk oder direkt auf das Produkt oder Service verweist und eine einmalige Identifikation (Id), die uns als Empfehlungsgeber ausweist
Zur Veranschaulichung nehmen wir das Hauseigen Partnerprogramm des Partnernetzwerkes Zanox:
Partner link:
http://www.zanox-affiliate.de/ppc/?9506159C816518742T
Url:
http://www.zanox-affiliate.de/ppc/
Wenn ich nicht möchte das Sie eine Provision bekommen, mache ich nichts anderes als den ersten Teil http://www.zanox-affiliate.de/ heraus zu kopieren, ihn in die Adressleiste meines Browser einzufügen und melde mich an. Ergebnis: Sie fallen um Ihre Lead Provision um.
Noch schlimmer, ich schleuse Ihnen durch eventuelles Filesharing oder per Download über eine Webseite versteckt in einer Software ein Parasitenprogramm ein, die solche Links erkennen und Ihre Id’s durch meine eigenen ersetzen Gegen solche betrügerischen Machenschaften sind sogar oft browserseitige Weiterleitungen machtlos.
Um die Qualität der Suchergebnisse ständig zu verbessern und Suchmaschinen Spam zu verhindern bedienen sich die Experten von Google & Co immer ausgeklügelter Methoden um ihre Suchergebnisse sauber zu halten und dem Anwender passend zu seinem Suchauftrag ordentliche Ergebnisse zu liefern.
In letzter Zeit häufen sich die Meldungen, das Google immer öfter Seiten aus dem Index schmeißt oder diese auf schlechtere Ergebnisplätze verweist, die sich intensiv mit der Vermarktung ihrer Werbeplätze über Partnerprogramme beschäftigen. So entsteht der Eindruck als würde Google den Einsatz von Affiliate Marketing und das platzieren von Partnerprogramm Links missbilligen. Das dem nicht so ist kann man einem Bericht eines ehemaligen Google Mitarbeiters Namens Lennart Paulsen entnehmen, der im AdWords Team von Google Hamburg gearbeitet hat.
Wäre meiner Meinung nach ja auch völlig unlogisch, da sich Google ja auch zu einem beträchtlichen Teil über Keyword Marketing (SEM) finanziert, das ja auch eine Form des Partnerprogramm Marketings ist. Es gilt halt nur einige Dinge Drumherum zu beachten und gewisse Regeln einzuhalten.
Da werden Webseiten erstellt, die kaum Content beinhalten aber dafür um so mehr unmaskierte Affiliate Links. Da werden Texte zusammenkopiert um sich die aufwendige Arbeit des Recherchierens und Content writing zu ersparen und zu tausenden werden Einzelseiten ins Internet gestellt, die Alle denselben Inhalt haben, nur mit unterschiedlichen Partnerprogramm Links bestückt. Diese oftmals sogar vom Betreiber des Partnerprogramms bereitgestellten Landing Pages werden durch die häufigen Verlinkungen auf den vielen Webseiten von den Robots der Suchmaschinen millionenfach gecrawlt und sind der eigentliche Anstoßpunkt der Suchmaschinenbetreiber. Würden sie nichts dagegen tun würden ihnen diese Einzelseiten den Datenbestand ruinieren und in weiterer Folge würden User die Dienste von Suchmaschinen immer weniger in Anspruch nehmen, da diese als Suchergebnisse nur noch reine Werbeinhalte liefern würden. Hier kann man ganz leicht Abhilfe schaffen.
Nofollow ist die umgangssprachliche Bezeichnung für das rel="nofollow"-Attribut, welches Affiliate Links im Quelltext beigefügt werden kann und das dafür sorgt, dass einige Suchmaschinen diese Hyperlinks nicht verfolgen und somit die angeschlossene Landing Page nicht indexieren.
Ein normaler Affiliate Link, nehmen wir wieder unser Beispiel von Zanox würde im Quelltext folgender Kodierung ergeben:Wenn ein „Nofollow“ eingesetzt werden soll, wird der Hyperlink folgendermaßen ergänzt:
Damit wären die Robots, somit die Suchmaschinen und deren Betreiber dem Grunde nach ja zufrieden gestellt. Bleiben aber immer noch der Mensch und seine unberechenbaren Handlungen, wie oben beschrieben, als Akteur.